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Die überraschende Bedeutung von Befragungen für Unternehmen

Tagungsraum

Wer ein Produkt oder eine Dienstleistung anbietet, der ist mehr oder weniger gezwungen, von Zeit zu Zeit sein Produkt, seine Dienstleistung einer Revision zu unterziehen. Auch wenn man das Gefühl hat, dass diese relativ gut gefragt sind.

Das Problem ist, dass nur die wenigsten Nutzer aktive ein Feedback abgeben oder über Ärger und Frust berichten. In Einzelfällen wurde ich auf LinkedIn bewertet. Häufig beobachte ich in anderen Fällen, dass eher geschwiegen und das Produkt nicht mehr genutzt wird. Dieses Vorgehen schadet jedoch jeder Unternehmung.

Nutzerbefragungen zum Zwecke der Produktverbesserung

Die Lösung sehen Unternehmen in Nutzerbefragungen. Auch ich mache dies in größeren Abständen. Zwar verfolgt man den Markt und weiß, wohin der Trend geht. Doch können sich Nutzeranforderungen geändert haben. Ein Beispiel, das wir alle kennen: Immer mehr Menschen streamen Spielfilme und sehen diese nicht mehr von DVDs/BluRay – vom Besuch einer Videothek redet heute ja schon niemand mehr. Der Wunsch, Filme zu schauen ist aber weiterhin gegeben. Nur die Art hat sich verändert.

Bei Nutzerbefragungen ist stets darauf zu achten, dass diese Fragen sensibel genug gestellt werden. Unnötig viele Fragen und lange Sätze ermüden die Befragten recht schnell und sorgen nur für vorzeitigen Abbruch. Daher haben wir uns immer auf maximal zehn Fragen beschränkt. Und die waren stets auf einer Seite, so dass der Teilnehmer am Ende den Button zum Versenden des Formulars sehen konnte. Die Bereitschaft, diesen einmal schnell auszufüllen, ist dann höher.

Mitarbeiterbefragungen zur Optimierung interner Prozesse

Natürlich gilt es nicht nur Produkte und Dienstleistungen von Zeit zu Zeit auf den Prüfstand zu setzen, sondern auch interne Abläufe und Organisationsstrukturen. Diese haben maßgeblichen Einfluss auch auf die Endprodukte. Ob nun die Produktion, der Vertrieb oder der Kundendienst. Aus diesen können nicht nur wichtige Erkenntnisse zur Produktverbesserung gezogen werden, sondern auch möglichen Disharmonien oder Krisen vorgebeugt werden.

Im Unterschied zu einer Nutzerbefragung kann eine Mitarbeiterbefragung durchaus etwas umfangreicher sein. Schließlich haben Mitarbeiter ein viel größeres Interesse daran, dass es dem Unternehmen besser geht. Ob diese Befragungen jedoch in Eigenregie durchgeführt werden sollten, ist fraglich. Sehr viel mehr Komponenten sind dabei zu beachten.

Auch wenn viele größere Unternehmen ihre Mitarbeiter auffordern, aktiv Anliegen wie Konflikte, Verbesserungsvorschläge etc. zu kommunizieren, nehmen diese Gelegenheit nur wenige war. Gerade bei Konflikten befürchten viele Konsequenzen für den Arbeitsplatz.

Die richtigen Fragen stellen

Auch hier gilt: Nur richtig gestellte Fragen führen letztendlich zu qualitativ hochwertigen Informationen. Dem Mitarbeiter muss die Angst vor Konsequenzen genommen werden, so dass es sich z.B. über Vorgesetzte offen äußern kann. Der Datenschutz spielt hier eine große Rolle. Daher würden Mitarbeiter wohl eher einer externen Firma als internen Mitarbeitern bei solch einer Befragung trauen.

Fazit

Unterschätzen Sie nicht das Potenzial, das so eine Nutzer- oder Mitarbeiterbefragung haben kann. Machen Sie sich vorher intensiv Gedanken über die richigen Fragen und wählen Sie diese so, dass das Ergebnis letzten Endes wertvolle Erkenntnisse bringen.

Verzichten Sie auf unnötige Fragen, die Sie bei anderen lesen, die Ihnen jedoch keine wichtige Erkenntnisse liefern.

Wir sehen uns in Aurich,
Jürgen Jester

Autor:

Hallo, mein Name ist Jürgen Jester und ich bin der Inhaber dieses Unternehmens und seit 1995 im Internet aktiv. Meine Hauptaufgaben sind Layout mit Indesign, 3D und Grafik mit 3D Studio max und Adobe Photoshop und das Entwickeln von Webbasierten Lösungen im eCommerce in Plentymarkets oder Notepad++ ;-)

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