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Avatar als zielgruppengerechtes Maskottchen

Wer heutzutage im Web auf der Suche nach Angeboten unterwegs ist, wird in letzter Zeit immer häufiger dort auf Tiere stoßen, wo man nicht unbedingt welche erwarten würde. So trifft man bei der Suche nach Otto Gutscheinen, C&A Gutscheincodes u.ä. z.B. auf das GutscheinPony, auch ein Affe ist als Konkurrenz unterwegs. Das Kleinwalsertal wirbt auf seinen Kinderseiten mit Burmi, dem Murmeltier. Ein neuer Trend setzt sich bei denen durch, die es können. Wenn Logos, Farben und Melodien am Ende der Kommunikation sind, ist der Avatar das nächste Werkzeug um aufzufallen und in Erinnerung zu bleiben.

Neuer Antrieb für das Brand-Marketing

Schon 2009 erstellte ich den ersten Shop-Avatar, in dem eine animierte Dame an der Theke für einen ‚echten‘ Shop sorgte: Firstprice24 auf Plentymarkets. Hier ein Screenshot aus dem von uns erstellten Webshop mit einer animierten Verkäuferin im Kopfbereich. Das Ziel war es, dem Besucher mehr Persönlichkeit entgegen zu bringen. Hier ein Screenshot mit der Animation, die auf anderen Seiten auf der Webseite wieder ganz anders ausfallen konnte:

Warum 3D Charaktere?

Eine Ursache liegt meiner Meinung nach in der Flüchtigkeit der Webnutzung. Schon lange ist aus Studien der Mensch-Maschine-Interaktion und Web Usability bekannt, dass Menschen Internetseiten nicht gründlich studieren, sondern scannen, d.h. nur im Groben auf sich wirken lassen. Dieses Phänomen ist sowohl beim erstmaligen Besuch als auch bei einer Rückkehr zu beobachten. In Zeiten des Mobile Webs wird sich dieser Trend sicherlich noch verstärken.

Ameise als Maskottchen

Das Ameisen-Maskottchen entstand in vielen Posen für den Waldkindergarten Wiesmoor

Video Play Girl

Video-Play.de Girl

Warum sollten dies „Zeichentrickfiguren“ sein? Im Falle einer Ameise auf einer Kinderseite ist dies noch offensichtlich: putzige Tiere sprechen Kinder sofort an, und wenn über Kinder ein Bezug hergestellt wurde, sind auch die Eltern schon (fast) gewonnen.


Bei z.B. Gutscheinportalen stellen allerdings nicht unbedingt Kinder die Zielgruppe dar. Hier sollen Webshopper als User und Kunden gewonnen werden. Was könnten hier die Beweggründe dafür sein, auf Tiere zu setzen?

Ameise angelt

Darüber kann man spekulieren. Ein oberflächliches Argument wäre, dass Frauen öfter shoppen und Zeichentrickfiguren eher süß finden als Männer dies tun. Eine andere Möglichkeit wäre das Setzen auf einen Trash-Faktor. Dinge in den Medien, die man eigentlich als unpassend gewählt ansieht, erwecken trotz oder gerade eben eines zuerst negativen Eindrucks Aufmerksamkeit beim Konsumenten. Nicht immer bleibt es bei diesem negativen Eindruck. Immer öfter hört man zu Medienprodukten amüsante Kommentare wie: Das ist so schlecht, dass es schon wieder gut ist – der klassische Effekt eines Trashfaktors. Auch wenn wir die Einzelfälle nicht ‚lösen‘ können ist es doch erwiesen – so wie wir auch gerade darüber sprechen: Die zentrale Komponente ist – in Erinnerung zu bleiben.

Im großen Urwald der Marken bleibt neben eines Logos und der Farben und Melodien so noch eine weitere Möglichkeit in der Erinnerung zu bleiben: Mit einem Moderator oder Maskottchen als Brand-‚Extension‘.

Gerne helfe ich Ihnen hier weiter, kontaktieren Sie mich einfach und ich helfe Ihnen gerne weiter.