Ponys, Affen, Bären - viele Webanbieter setzen auf tierische Maskottchen

animierte Verkäuferin im Webshop

Animierte Verkäuferin im Webshop

Webseiten Maskottchen von Medi2Go

Wer heutzutage im Web auf der Suche nach Angeboten unterwegs ist, wird in letzter Zeit immer häufiger dort auf Tiere stossen, wo man nicht unbedingt welche erwarten würde. So trifft man bei der Suche nach Otto Gutscheinen, C&A Gutscheincodes u.ä. z.B. auf das GutscheinPony , auch ein Affe ist als Konkurrenz unterwegs. Das Kleinwalsertal wirbt auf seinen Kinderseiten mit Burmi, dem Murmeltier. Was hat es damit auf sich?

Warum setzen Marketingstrategen auf Charaktere?

Eine Ursache liegt in der Flüchtigkeit der Webnutzung. Schon lange ist aus Studien der Mensch-Maschine-Interaktion und Web Usability bekannt, dass Menschen Internetseiten nicht gründlich studieren, sondern scannen, d.h. nur im Groben auf sich wirken lassen. Dieses Phänomen ist sowohl beim erstmaligen Besuch als auch bei einer Rückkehr zu beobachten. In Zeiten des Mobile Webs wird sich dieser Trend sicherlich noch verstärken.

Ameise als Maskottchen

Das Ameisen-Maskottchen entstand in vielen Posen für den Waldkindergarten Wiesmoor


Für den Web Designer bedeutet dies, dass er Elemente schaffen muss, die den Benutzer sofort und unmittelbar ansprechen. Warum sollten dies Zeichentrickfiguren sein? Im Falle eines Murmeltiers auf Kinderseiten ist dies noch offensichtlich: putzige Tiere sprechen Kinder sofort an, und wenn über Kinder ein Bezug hergestellt wurde, sind auch die Eltern schon fast gewonnen.
Bei z.B. Gutscheinseiten stellen allerdings nicht unbedingt Kinder die Zielgruppe dar. Hier sollen erwachsene Webshopper als User und Kunden gewonnen werden. Was könnten hier die Beweggründe dafür sein, auf Tiere zu setzen?
Darüber kann man spekulieren. Ein oberflächliches Argument wäre, dass Frauen öfter shoppen und Zeichentrickfiguren eher süß finden als Männer dies tun. Eine andere Möglichkeit wäre das Setzen auf einen Trash-Faktor. Dinge in den Medien, die man eigentlich als unpassend gewählt ansieht, erwecken trotz oder gerade eben eines zuerst negativen Eindrucks Aufmerksamkeit beim Konsumenten. Nicht immer bleibt es bei diesem negativen Eindruck. Immer öfter hört man zu Medienprodukten amüsante Kommentare wie: Das ist so schlecht, dass es schon wieder gut ist – der klassische Effekt eines Trashfaktors. Auch wenn wir die Einzelfälle nicht ‚lösen‘ können ist es doch erwiesen – so wie wir auch gerade darüber sprechen: Die zentrale Komponente ist – in Erinnerung zu bleiben.

Wir liefern Ihnen einen zielgruppengerechtes Maskottchen

Im großen Urwald der Marken bleibt neben eines Logos und der Farben und Melodien noch eine weitere Möglichkeit in der Erinnerung zu bleiben: Mit einem Moderator oder Maskottchen als Brand-‚Extension‘.